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Schweine in großer Not
Man kann nichts dagegen tuen
Traurig aber wahr !

In diesem Artikel möchte ich Ihnen das österreichische Tierschutzgesetz und dessen Auslegung zeigen. Man ist im Prinzip völlig machtlos, wenn man Tieren in Not helfen möchte, aber keinen Zugang hat bzw. der Besitzer diese nicht hergeben möchte.

Im Frühling des Jahres 2007 sind wir informiert worden, dass es im Umkreis von Tribuswinkel (Ort möchte ich hier nicht nennen) Schweine in großer Not gibt, weil diese unsachgemäß gehalten werden.

Wir haben beschlossen den beiden armen Tieren zu helfen, diese auf unseren Hof zu nehmen um diese anschließend wieder auf einen guten Platz weiterzuvermiteln. Dem Besitzer (Inhaber eines Tennisplatzes und Pizzeria) interessierten die Tiere nicht mehr, da sie seiner ehemaligen Lebensgefährtinn gehörten.

Die Nachbarn haben sich schon aufgeregt, weil die Beiden vor Hunger und Wassermangel jeden Tag schrien. Somit wurden sie von Besuchern gefüttert mit allerlei Abfällen aus der Küche und mit Brot. Ein Freund des Wirtes meldete die Situation einem Mitglied von uns, die sich sofort mit uns in Verbindung setzte, da sie auch helfen wollte. Nach langen hin und her getue mit dem Stammgast (Freund des Wirtes) hieß es dann, dass wir die Tiere holen können, Unsere Freundinn sagte ihm allerdings, dass die Tiere zu ihr kämen.

Nach 2 1/2 Stunden langer Fahrt kamen wir endlich an, um die Tiere einzufangen und auf unseren Hof zu bringen. Leider versprach sich unsere Freundinn und sagte dem Stammgast, dass die Tiere nicht zu ihr, sondern zu uns kommen würden. Der Stammgast flippte völlig aus, und begann zum herumschreien, dass wir die Tiere nicht mitnehmen dürften usw. Also fuhren wir wieder unerledigter Dinge nach Hause.

So leicht wollten wir nicht aufgeben, und riefen bei unserem Amtstierarzt an, der uns an den zuständigen Amtstierarzt der Region verwiesen hatte. Der Anruf bei diesem war mehr als verblüffend. Als ich der Dame am Telefon erzählte um was es ginge und wie es den Schweinen dort ergeht, musste ich mir anhören, dass das völlig in Ordnung sei und ob wir überhaupt unsere Schweine gemeldet hätten usw.

Wir riefen ein paar Tage später nochmals an und verlangten direkt dem Amtstierarzt.Dieser erklärte uns, dass er den Besitzer kennen würde und dass er keinen Zugang von aussen zu dem Gehege hätte und somit auch nichts tuen könnte. Dass die Tiere die Abfälle von der Pizzeria zum fressen bekommen, kein Wasser haben usw. ist nicht beweisbar und damit bleibt alles beim Alten.

Unsere Freundinn versuchte es dann noch beim WWF usw. leider auch erfolglos, da sich die großen Tierschutzvereine gar nicht um so etwas kümmern. Anscheind haben sie genug mit irgendwelchen Walen, Robben usw. zu tuen.

Aus unserer Sicht wird hier große Tierquälerei betrieben, aber überzeugen Sie sich doch selbst aufgrund der Photos.

 
     
Die Wasserschüssel ist leer und rundherum ist alles voller Gatsch, da Schweine gerne die Schüssel umwerfen. Aber 2-3 mal pro Tag sollte man ihnen zumindest neues Wasser geben.
     
 
     
 
 
Wie sollen 2 große Schweine in diesem Haus platz haben. Da passt ja gerade einmal der Kopf hinein. Mehr aber sicher nicht, und schon gar nicht 2 Erwachsene Schweine.
 
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
   

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