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Unsere
Bildergalerien Die
Erhaltung von unserem Schweineasyl kostet viel Geld 100%
der Spenden kommt den Tieren zu Gute
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Leo und Lili Leo und Lili waren zwei sehr besondere Ferkel von denen es uns wirklich schwer gefallen ist uns zu trennen. Aber wir können leider auch nicht beliebig viele Tiere auf unserem Hof halten, das würde irgendwann ein großes Platzproblem geben. Ausserdem haben wir die Beiden schon einer neuen Schweineliebhaberinn versprochen. Leo war unter dem ganzen zweiten Wurf das einzige Weiße Ferkel. Alle anderen waren schwarz. Er war ein sehr lebendiges, mutiges und freches Ferkel und hat immer alle anderen angegriffen, obwohl sich diese wehrten. Der Kleine Leo wollte es aber wissen. Nachdem er dann mit 6 Wochen kastriert wurde, ist er ein wenig ruihger und weniger angriffslustig geworden. Lili hingegen war das kleinste und zarteste Ferkel vom ganzen Wurf. Gleich am Anfang hat sie uns und Bärbel große Sorgen bereitet, denn sie war einen ganzen Tag krank und wurde von Bärbel im Stroh vergraben. Wir haben uns damals sehr große Sorgen gemacht, aber die Kleine war sehr zäh und stand ein paar Tage später wieder voll bei den Anderen. Am 24.4.2007 war dann der große Tag für die Beiden gekommen, an dem die Beiden in ihr neues zu Hause gebracht werden sollen. Gegen 10.00 kam die neue Besitzerinn Ulli mit Ihrem Sohn zu uns auf dem Hof. Wir haben die Schweine absichtlich noch nicht gefüttert, denn soetwas kann man dann während der Fahrt unter Umständen schwer bereuhen. Für den Transport der Ferkel hatte Ulli eine Katzenbox mitgebracht, die wie sich dann später zeigte natürlich für beide schon zu klein war. Das einfangen von Ferkel ist eine schwierige Aufgabe, die vorallem sehr viel Geduld und Ruhe benötigt, als auch ein paar Tricks und Erfahrung voraussetzt. In unserem Fall beginn alles optimal, denn alle Ferkel inkl. Börbel und Anton befanden sich im Haus, da Sie den "Braten rochen" und sich versteckten. Wir wollten keine weitere Zeit verlieren und haben beschlossen Leo und Lili gleich einzufangen bevor es noch heiss werden konnte. Und tatsächlich erwischte ich gleich beim Ersten Versuch den Kleinen Leo, der auch leicht in der Menge zu erkennen war, denn die gesamte Rotte (Anton, Bärbel und 6 Ferkel) begannen plötzlich wie von der Tarantel gestochen aus dem Haus zu laufen. Diese Chance nutzte ich und fing den kleinen Leo gleich ein indem ich ihn an den Hinterhaxen festgehalten habe und gleich hochgehoben habe. Diese Methode hört sich zwar grausam an, aber es ist tatsächlich die Beste von allen, da das Schwein nur kurz schreit, und anschließend ruihg hängen bleibt und somit weder sich noch den Fänger verletzen kann. Grund für die schnelle Ruhe ist, dass das Blut des Schweines in den Kopf rinnt. Gleich anschließend haben wir den kleinen Leo in die mitgebrachte Transportbox gepackt und diese verschlossen in den Schatten gestellt ohne weitere Sicherungsmaßnahmen daran vorzunehmen. Dem Kleinen passte das natürlich überhaupt nicht und er versuchte sich zu befreien. Während dessen begann meine Frau und ich die anderen wieder zu trennen, damit wir auch die kleine Lili fangen konnten. Aber es sollte anders kommen als gewollt, denn ca. 2 Minuten später hatte sich Leo wieder aus seiner Transportbox befreit und die ganze Rotte war natürlich noch mehr hysterisch und begann ununterbrochen von einem Eck ins andere zu laufen, wenn man sich nur näherte. Auch Anton und Bärbel waren ganz hysterisch. In so einer Situation hat es keinen Sinn die Tiere zu jagen, deshalb beschlossen wir diese erst mal zu füttern und eine halbe Stunde zu warten, bis wir einen weiteren Versuch starteten. Somit bekamen die Schweine ihr Frühstück und wir Menschen tranken einen Kaffee und warteten dass sich die Meute wieder ein wenig beruihgte. Misstrauisch waren natürlich alle jetzt umso mehr, was die Sache nicht vereinfachen würde. Aber wir hatten Glück und ich konnte Leo nochmals gleich nach dem Essen fangen, als er von einem Ende zum anderen laufen wollte. Diesmal haben wir ihn gleich gepackt, und nachdem die Transportbox zu klein war, wickelten wir ihn in ein Leintuch ein, und gaben ihm den Sohn von Ulli um ihn für die Dauer des Transportes im Auto zu halten. Bei Lili war Bärbel schon ganz fertig und hat sich auf die andere Seite des Hofes zurückgezogen. Dafür begann uns Anton zu helfen und nahm seine Kinder und ging mit ihnen ins Haus, wo wir es leichter hatten noch Lili aus der Meute zu fangen und in die Transportbox zu geben. Nachdem Beide gefangen waren und sich die Aufregung ein wenig gelegt hatte, kam er dann zu mir und schau mich fragend an. Mir kam es zumindest so vor, als ob er wissen wollte, ob jetzt alles erledigt ist. Dazu muß man sagen, dass Anton und Leo eine besondere Vater - Sohn Beziehung hatten. Während nämlich die anderen Ferkel immer bei der Mama waren, war Leo als einziger mehr bei seinem Papa, den er auch immer wieder ärgerte. Zwei Stunden sollte die Fahrt in ihr neues zu Hause laufen. Ulli meldete sich dann noch am Abend bei uns, da die Beiden nicht ins Haus gehen wollten. Mit dem Fressen haben sie gewartet bis niemand mehr in der Umgebung war. Sie bezogen zum schlafen einen Platz hinter dem Busch, der dann von Ulli mit Stroh ausgelegt wurde, damit es nicht kalt ist. Mittlerweile sind die Beiden schon über zwei Wochen in Ihrer wirklich traumhaften neuen Heimat und beginnen sich immer mehr wohl zu fühlen und auch langsam mehr Vertrauen zu Ihrer Besitzerinn zu entwickeln. Wichtig ist, dass man den Tieren Zeit lässt, denn je jünger die Ferkel sind, desto scheuer sind sie. Je lännger sie einen Menschen kennen, desto mehr zutraulich werden sie, das geht bis zur täglichen Schmuserei mit ihnen. Es freut uns auf jeden Fall für die Beiden, dass Sie so einen schönen Platz bekommen haben und dass die neuen Besitzer sehr viel Freude mit den Tieren haben. Der Stall (Schweinehaus) und das Gehege sind sehr schön gelöst worden und ein Blick auf die Photos lohnt sich auf jeden Fall, da Sie eine wirklich vorbildliche Lösung für die artgerechte Haltung von Schweinen hier zu sehen bekommen, Im Herbst bekommen die Beiden dann noch eine größere Hütte, als auch ein größeres Gehege. Was wollen die Beiden denn noch mehr ... |
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