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Jolinas Vorgeschichte
Erfahren Sie mehr über die Aufzucht durch Flasche und Menschen von Jolina dem Minischwein

Die Grundlage für die Vorgeschichte von Jolina wurde uns von der tierliebenden Vorbesitzerin gegeben. Jolina im letzten Moment aus einem Wurf von 14 Ferkel vor dem Tod durch Erschlagen gerettet und mit der Flasche aufgezogen. Jetzt mit ca. 12 Wochen kam Jolina zu uns und wir versuchen sie in unsere Rotte einzugliedern.

Die kleine Jolina stammt von einem niederösterreichischen Bauernhof aus einem Wurf von 14 Minischweinebabys. Dadurch dass sie die schwächste aus dem Wurf war, sollte sie ein schlimmes Schicksal erwarten. Tod durch erschlagen.

Doch dann kam Sabine ins Spiel, die Vorbesitzerin von Jolina, ins Spiel und kaufte das kleine Schweinchen um 50 Euro von dem grausamen Züchter frei. Damals war Jolina 3-4 Tage alt und zudem noch sehr sehr schwach.

Damit sie es ständig wohlig warm war bekam Sie als erstes einen Schlafplatz im Hasenkäfig, der durch viele Tücher und eine ständig neu erwärmte Thermosflasche wohlig warm und kuschelig war. Sabine hatte die Thermosflasche alle 3-4 Stunden gegen eine warme gewechselt. In der Natur schlafen die Babys dicht an die Mutter gepresst mit viel Heu. Dadurch ist es bei Ihnen garantiert immer sehr warm, darum kümmert sich die Muttersau, die sie komplett in Stroh einwickelt.

Ein weiteres wichtiges Problem ist die Fütterung, da keine Muttersau da war, an der die Kleine hätte saugen können. Das füttern erforderte sehr viel Zeit und Geduld. Die erste Zeit bekam sie als Muttermilchersatz 950ml Kuhmilch, 1 Eidotter, 5ml Sahne, 30% Fett, Mineralstoffe oder auromilmilchaustauschfutter vom Tierarzt welches sie natürlich nicht wollte. Diese Mischung wurde auf sehr warme Temperatur erhitzt.

Diese Mischung bekam Sie 5-6 mal täglich in einer Dosis von 100-150 ml bis zur dritten Woche.

Von der 3. Woche - 5 Woche bekam Sie nur mehr 3mal tgl.

Ab der 5. Woche wurde das Angebot schon auf Obst, Gemüe, Teigwaren, Reis und Kartoffeln erweitert. Nebenbei bekam Sie Milchprodukte wie Sauerrahm, Joghurt usw. dazu. Kein Fleisch oder Salz, da Babys sehr leicht dehydrieren können !!!

Das Füttern von Jolina bedurfte am Anfang sehr viel Geduld. Zuerst wurde Ihr mit einer kleinen Spritze ein wenig vom Muttermilchersatz verabreicht, damit sie Appetit bekommt und auf den Geschmack kommt. Anschließend wurde Ihr der Rest in einer Babyflasche verabreicht. Nachdem alles gierig eingesaugt wurde, hat Sabine ihr noch den Bauch massiert.

Der Stuhlgang von Jolina war meistens sehr hart. Wenn Sie 2 Tage nicht gegangen ist, dann bekam Sie etwas Kamillentee mit Milch gemischt. Wollte es dann noch immer nicht gehen, wurde sicherheitshalber der Tierarzt kontaktiert.

Nachdem Schweine äusserst soziale Tiere sind, brauchte Jolina besonders viel Liebe und Zuwendung. Aber wenn sie mit 8 Wochen noch so süss ist, sollten Schweine spätestens dann langsam in eine Rotte eingegliedert werden. Aus diesem Grunde kam Sie zu uns nach Atzelsdorf, wo wir die kleine Jolina versuchen werden in unsere bestehende Rotte einzugliedern.

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Babybilder von Jolina (bis 10 Wochen) >>

   

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