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Anton unser großer Eber befreit seine beiden Mädchen (Kinder) wieder aus dem Stall

Man glaubt es kaum zu was so ein Schwein alles fähig sein kann. Unser Eber Anton befreite seine beiden Kinder wieder aus dem Stall, um sie in seine Hütte zurück zu holen und öffnete dabei 1 Stalltüre, sowie das Gehege, welches durch eine große Platte und Schnur gesichert war.

Gestern (28.1.2007) haben wir aus Rücksicht auf unsere hochschwangere Bärbel die beiden jetzt schon recht groß gewordenen Ferkel in den Stall übersiedelt, wo die beiden eine eigene Koje bekamen. Nachdem wir noch nicht die Türen bei den Kojen eingebaut hatten, sicherten wir die Ausgänge mit großen Holzplatten und einer queren Holzstange, die mit Schnüren fixiert wurde, damit unsere Ferkel nicht ausreissen können. Am Abend fingen wir dann unsere beiden Ferkel Carina und Dagmar ein und brachten die Beiden in ihre neue Unterkunft im großen Stall.

Als wir heute am Abend nochmals einen Kontrollblick in den Hof warfen und das Licht abdrehen wollten waren unsere beiden Ferkel Carina und Dagmar nicht mehr in Ihrer Koje, sowie stand die Stalltüre weit offen. Knut und Jolina grunzten uns fröhlich entgegen.

Unser Eber Anton hat sich einfach, die durch einen Haken gesicherte Stalltüre, alleine geöffnet und anschließend die Kojenplatte irgendwie entfernt, wodurch die Beiden wieder in ihre alte Hütte übersiedeln konnte. Jolina und Knut blieben weiterhin in Ihrer Koje, da die Beiden nicht zu seinem Harem gehören.

Wie er dieses Meisterwerk zusammenbrachte ist uns noch unklar, aber wir werden am Wochenende unseren Stall besser absichern müssen, damit das nicht wieder passieren kann.

Morgen müssen wir Carina und Dagmar wieder einfangen und in ihre Koje bringen. Das wird jedoch ein wenig aufwendig, da die erste Übersiedlung schon nicht so einfach war und wir Dagmar fast eine Stunde lang durch einen halben Meter Schnee laufend einfangen mussten.

Nachdem wir am nächsten Tag in der Früh leider zeitig weg mussten, haben wir beschlossen die beiden Ferkel nicht einzufangen, sondern mit dem Futter wieder in Ihre Koje zu locken. Wir sperrten also unseren Eber Anton und die trächtige Sau Bärbel in Ihr Gehege ein, wo die Beiden ihr Futter bekamen. Das Futter für unsere beiden Ausreisser haben wir aber in Ihre Koje gestellt und die beiden aus dem Gehege ausgesperrt. Nervös liefen die beiden in der Gegend herum und schrien dabei, wie wenn sie kurz vor dem verhungern wären. Da wir aber wegmussten, beschlossen wir die Stalltüre und Ihre Koje offen zu lassen, da die Beiden unserer Meinung nach Ihr Futter sicher finden würden. Solange wir noch in unserem Hof waren liefen sie in der Gegend böse schreiend herum. Als ich dann nochmals in das Haus musste um ein paar Sachen zu holen, liefen beide in den Stall zu Ihrem Futtertrog, wodurch ich sie dann noch schnell einsperren konnte. In den nächsten Tagen werde ich aber die Türen für die Kojen fertig bauen, als auch die Stalltüre besser sichern.

Wir haben jetzt gelesen, dass die Schweinchen sogar über Zäune von 1m und höher springen können. Es gibt etliche Schweinebesitzer, die daher richtige Festungen um ihre Lieben gebaut haben, damit diese nicht abhauen und zu den Wildschweinen laufen wenn sie heiß sind.

Bilder folgen in den nächsten Tagen...

   

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